Taipei

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Sonntag, 22. Mai 2011

小心-猫出没

小心-猫出没
-Ein Tagesausflug zum Houtong cat place

Gestern war Ich mit meinen taiwanesischen Freunden Alice, ihrem Freund Kyle, Vincent und meiner spanischen Freundin Arantxa.

Zunächst zur Anfahrt. Ihr könnt sehr preisgünstig für ca. 120 NTD. in Taipei Main Station ein hin,- und rückfahrt Ticket nach Houtong kaufen. Wenn ihr dann den richtigen Bahnsteig gefunden habt, wie ich finde immer nicht so einfach, kommt ihr bequem nach ca. 40 Minuten fahrt an.

Der Houtong cat place zeichnet sich, wie der Name schon sagt, durch seine Katzen aus.
Insgesamt sind in dieser ehemaligen Kohleabbaustadt um die 150-200 Katzen.
Ihr solltet möglichst früh losfahren (bei uns war es 8 Uhr), denn es kann im Laufe des Tages schon sehr voll werden.

Nun genug beschrieben, hier ein kleiner Einblick:


Hier sieht man Alice (Taiwanesin) und Arantxa beim Posen. Man könnte es auch Vorbereitung auf das Zusammentreffen mit den echten Katzen nennen ;)



Haha wie ihr an dem obersten Foto sehen könnt, war es um 10 Uhr schon sehr gefüllt. Eine Katze hatte um die drei Fotografen...


Da hat man als Katze wirklich keine Privatssphäre, wie man hier sehen kann ;)

Natürlich gab es auch den ein oder anderen tierischen Bewohner, der keine Katze war:



Außerdem war die Flora Taiwans sehr hübsch vertreten:



Nun aber zurück zu den Hauptdarstellern, den Katzen:










Ich hätte jetzt noch viele andere wunderschöne Aufnahmen, die ich aber nicht alle Hochladen kann. Auf Anfrage kann ich gerne mehr zeigen.
Zum Abschluss noch ein paar Fotos von meinen Freunden, damit ihr wisst mit wem ihr es zu tun habt. Außerdem noch ein Foto der Zugstation.



Insgesamt halte ich diesen Trip für einen guten Tagesausflug, nicht nur die Katzen, auch die Lage mitten in den Bergen ist sehr beeindruckend. Sogar auf der Zugfahrt kann man etwas von der taiwanesischen Natur sehen und wenn man weitere 15 Minuten fährt ist man am Fulong Beach (Siehe ältere Beiträge).

Samstag, 21. Mai 2011

時來運轉

Wie schnell die Zeit vergeht...
Schon wieder ist ein Monat rum. Es ist mal wieder der 21ste des Monats, alle die regelmäßig mitlesen wissen was das heißt. Ich bin nun 9 Monate hier und kann Taiwan wirklich als zweite Heimat neben Deutschland bezeichnen.

Da ich Anfang Mai ziemlich beschäftigt war mit meinem TOCFL Test und meinen Final Examen der Uni, hatte ich keine Zeit hier zu schreiben.
Ich will euch jetzt aber trotzdem gerne erzählen was im Mai so passiert ist.

Zunächst nahmen Estelle (Frankreich), Arantxa (Spanien) und Ich am 7ten Mai am TOCFL Test teil.

Wir haben dafür sehr viel gelernt, bevorzugt im wunderschönen Da'an Park:http://en.wikipedia.org/wiki/Da%27an_District





Jetzt kann ich sagen: WIR HABEN ALLE BESTANDEN! :)
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Das wurde mit einem Strand Besuch am 玩沙游(Bai-sha wan) zusammen mit anderen Austauschschülern gefeiert.
Wenn ihr in Taipei seid, würde ich euch diesen Strand wirklich empfehlen. Er ist am schnellsten von den umliegenden Stränden zu erreichen, sehr groß, nicht zu überfüllt und sauber.

Ihr könnt ganz einfach dahin kommen, indem ihr die rote Linie nach DANSHUI nehmt und von da aus einen Bus nehmt. Fragt hierzu einfach bei der Information nach dem richtigen Bus, die helfen euch. Die Busfahrt dauert ca. 30-40 Minuten, also ihr braucht schon Zeit, aber es lohnt sich!
Leider war an dem Tag das Wetter nicht so gut, egal wir hatten trotzdem Spaß!






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Als nächstes Stand dann wieder eine unvergessliche Kulturklasse von Rotary auf dem Programm. So wurde uns dieses Mal Taiwanesische Oper gezeigt:




Hier sieht man die Lehrerin und uns.

Hier kurz was Wiki zum Thema Taiwanesische Oper sagt:"Im Unterschied zu anderen Formen des Musikdramas (in Europa, Indien oder Japan) vereint die Taiwanesische Oper Ausdrucksformen von Musik, Gesang, Schauspiel, Tanz und Akrobatik in lokaltypischen Ausformungen. Thematisch handelt es sich meist um allgemein bekannte Legenden und Mythen, auf deren Grundlage soziale, politische und spirituelle Aspekte dargestellt werden, früher oft auch mit großem Aktualitätsgehalt."

Was mir besonders aufgefallen ist, ist dass sie bei der Darstellung sehr viel mit Ausdruck arbeiten. So hatte unsere Lehrerin ihre Augen immer weit aufgerissen. Ihre Stimmelage wandelte von sehr hoch zu sehr tief, so dass man immer zu hörte, weil es so abwechslungsreich war.
Ihre Gestik war sehr übertrieben, sodass man allein an der Körperhaltung die momentane Situation schon interpretieren konnte.

So sieht es aus, wenn sich Isabel unsere halb Chinesin-Österreicherin daran wagt:



Später ging es dann auf eine Tee Farm. Leider regnete es in strömen, was Rotary aber nicht davon abhielt uns 3 Stunden im Regen rennen zu lassen ;)
Wir hatten aber trotzdem unseren Spaß mit rießen Blasen und anschließender Tee Zubereitung:









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Außerdem gab es im Mai noch einen der unzähligen Nachmarkt Besuche. Dieses Mal 士林夜市 (Shilin Nachtmarkt.

Ihr kommt bequem mit der roten MRT Linie dorthin. Einfach Jiantan Station exit 1 aussteigen und schon seit ihr da!

Da gab es das typische Nachmarkt Essen:





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Dann war da noch der Geburtstag meiner deutschen Freundin Michi, bei dem wir Deutschen mal wieder eine Vereinigung hatten:



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Des weiteren war da noch das Maroon 5 Konzert:






Das Konzert fand in der Nangang Arena statt. Für Taiwan typisch war alles super organisiert, wir mussten also nur ca. 30 Minuten warten bevor wir rein kamen und drinnen war es kein Problem einen guten Platz zu bekommen.
Ich war an diesem Tag mit den drei Australiern Allie, Claire, Lilian und meinen zwei Französinnen Estelle und Marielle unterwegs.



Das Konzert selber war der Hammer! Super Akustik und toller Auftritt der Band.
Was für mich eine ganz neue Erfahrung darstellte, war das Verhalten der Taiwanesen während des Konzerts.
Wo wir in Deutschland bei einem solchen Konzert laut jubeln und mit der Musik mitgehen, nicken die Taiwanesen mit dem Kopf.
Als wir laut jubelten, guckten uns alle erschrocken an und einige hielten sich sogar die Ohren zu. Ich war von dieser Stimmung während des Konzert echt entäuscht, spielte die Band doch soo gut. Auch am Ende, waren wir einige der Wenigen die nach einer Zugabe verlangten. Dementsprechend gab es dann auch keine Zugabe. So ein apruptes Ende bin ich von Konzerten in Deutschland echt nicht gewöhnt und fand ich auch ein bisschen Schade. Später sprach ich mit Freunden darüber und sie erklärten mir, dass das an der Kultur liegt.
Die Taiwanesen drückten ihre Achtung durch das Zuhören aus, wo wir es mit lauten Jubeln taten. Nun verstehe ich das, trotzdem tut die Band mir ein wenig leid. Stellt euch mal vor ihr spielt von tausenden von Leuten und die zeigen kaum Regungen, dass würde mich aus einer westlichen Kultur echt in Selbstzweifel stürzen. Gut, dass ich es dank dem Konzert jetzt besser weiß! ;)
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Dann war da noch der Probealarm, wie ich finde auch eine sehr erwehnenswerte Geschichte:

Die Stunde nach der Mittagspause, Estelle und Ich haben eine frei Stunde und sitzen auf dem Schulgelände auf einer Bank, alle anderen haben Unterricht.
Auf ein Mal geht eine Sirene los, was nicht ungewöhnlich ist. Doch werden aus der Einen Zahlreiche. Mit dem schrillen Lärm in den Ohren gucken wir uns verdutzt an, gucken uns um. Andere Schülerinnen auf dem Gelände rennen hektisch ins nahegelgene Gebäude. Fenster und Türen werden verrigelt und wir? Wir sind so verdutzt, dass wir einfach nur sitzen bleiben und gucken was als nächstes passiert.

Als nächstes kommt einer der Militärangestellten aus der Schule angerannt und brüllt uns zu, wir sollten SOFORT in unsere Klassen gehen. Wir rennen los Richtung Bibiliothek. Im rennen gucke ich mich um und sehe, das auf der Hauptverkehrsstraße NICHTS los ist, was wirklich noch nie vorgekommen ist. Während des Ganzen liegt und der Sirenen Lärm immernoch in den Ohren.

In der Bibiliothek angekommen fragen wir die Bibiliothekarin was los ist. Sie ist im Stress und schreit uns nur was unverständliches zu.

Zum Glück kommt ein befreundeter Sportlehrer, der uns in Richtung eines Raumes lotzt, wo mehrere Leute schon sitzen.
Endlich die Aufklärung: Es handelt sich für eine Ernstfall- Übung, für den Fall, dass China nach Taiwan einmaschiert.
Eine weitere halbe Stunde mussten wir in unserem Raum ausharren, ohne Strom (Klimaanlage) bei 32 Grad... dann endlich die Erlösung. Alles ist beendet und wir können wieder unseren normalen Tätigkeiten nachkommen.

Haha ich muss schon sagen, die Geschichte hat mich ein bisschen verwirrt. Es war interessant zu sehen wie diszipliniert die Taiwanesen einen Ernstfall behandeln würden. Ich bin aber schon erleichtert, dass es nur eine Übung war.
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Zum Abschluss noch ein Bild von Estelle und Mir. Wie ich schon sagte, passt man sich einer Kultur an. Seht selbst:

Sonntag, 24. April 2011

Und das Alles in einer Woche?

-JA das ALLES in einer Woche gibts NUR in Taiwan

Hallo ihr Lieben,
Ihr wisst ja gar nicht wie meine Woche verlief, wirklich chaotisch verrückt. Es fing mit einem ganz normalen Montag an. Einem Montag an dem Estelle und ich uns langweilten und wir unsere Mitschüler immitierten, was in etwa so aussieht:

Weiter geht es mit einem Dienstag, wo wir auf ein Mal von Produzenten der Universität angesprochen werden und man uns fragte, ob wir interesse hätten in einem Werbespot über Ausländer die an der Uni Chinesisch lernen mitzuspielen. Da waren wir natürlich gleich dabei, man ist sich ja für nichts zu schade. Freitag nach der Schule gingen wir dann hin. Wir sind alle davon ausgegangen, dass es nichts professioneles war.
Falsch gedacht, es war super professionel im Tonstudio mit profi- Kameras, "Cut" usw.
Wir waren alle super geschockt, aber es hat echt spaß gemacht. So eine tolle Erfahrung.
Das Video wird dann hier im FErnsehn gezeigt und sie haben uns versprochen es uns zu schicken, dass stell ich dann hier mal online.
In dem Werbespot mussten wir erst unseren Namen, Herkunft und wie lange wir schon Chinesisch lernen sagen. Danach sangen wir
吳克羣《沒關係》. Das hat uns so sehr gefallen, dass wir die Lyrics einfach umgeändert haben in:
Meiguanxi- bu hui shuo zhongwen
Meiguanxi ...
mit anderen Worten: Es macht nichts wenn du kein Chinesich kannst. Haha sorry, das ist echt schwer hier zu beschreiben.

Naja das hat super viel Spaß gemacht und das Geilste. Sie waren so von uns begeistert, dass wir nächsten Montag schon wieder irgendwas drehen können :)

Freitag Mittag war ich dann noch Johannes, meinen großen Bruder hier in Taiwan verabschieden. Er studiert in Münster an der Uni und hatte hier ein Praktikum gemacht. Da er an meiner Schule Deutsch unterrichtet hatte, lernte ich ihn kennen und er war mir hier immer eine große Hilfe, war sein Chinesisch doch um so vieles besser als meins.
Das war wirklich traurig, ich glaube die Tatsache zu wissen, dass ich in drei Monaten mich auch schon verabschieden muss, machte mich besonders trauchig.


Ansonsten war ich dann heute noch mit Ingrid, meiner besten taiwanesischen Freundin hier, und ihren beiden Freunden am Strand. Das war zwar nicht immer ganz einfach zu verstehen, hat aber trotzdem viel Spaß gemacht ;)
Seht selbst:



Ps.: Ich habe durch Johannes erfahren, dass ab August 20 Studenten aus Taiwan zum Studium nach Marburg kommen. Mit zweien habe ich sogar schon Kontakt, was will man mehr?! ;)

PLS COMMENT

Donnerstag, 21. April 2011

中山高-Breakaway


Es ist zwar schon eine Weile her, aber trotzdem berichtenswert.
In Taiwan haben viele 高中-gaozhong- High schools einmal im Jahr ihr eigenes Konzert. So war nun auch mal unsere Schule an der Reihe.
Ich muss ja sagen, dass ich fast nicht hingegangen wäre, hatten mir doch mehrere Mitschüler mitgeteilt, dass die diesjährigen Artisten nicht so gut sein sollten.
Das war dann aber nicht der Fall, im Gegenteil... ein weiteres Mal hat Taiwan mich positiv überrascht.
Nun muss ich euch erstmal etwas zum Aufbau eines solchen Konzerts erzählen. Am Anfang performen Artisten aus anderen 高中-High schools, dass sind zumeist Schulclubs.
In Taiwan haben diese Clubs dann aber auch wirklich was drauf!
Gegen Ende kommen dann noch bekannte Stars. Da Taiwan ja relativ klein ist, kann es auch mal vorkommen, dass du den Star den du eben noch im Fernsehn gesehen hast, live auf einen solchen Konzert siehst. Das dann auch noch für super wenig Geld.

Bei uns war das rießen Gelände der Schule zur Hälfte getrennt worden. Es gab eine Bühne und eine Leinwand... für ein Schulkonzert war die Technick echt spitze, wie schon erwähnt war ich von der Professionalität überrascht.
Stars waren untere anderem 潘裕文 hier als "Peter Pan" bekannt dabei.Er hat mich wirklich mit seinem Charm und Aussehen bestochen ;)
Seht euch hier eins seiner Musikvideos an:

und 戴愛玲 bei derem Lied einfach JEDER (uns Austauschschüler eingeschlossen) mitsingen musste.

Leider kann ich meine eigenen Videos nicht hochladen, hoffe aber trotzdem, dass ihr diesen Beitrag trotzdem mögt und auf den taiwanesischen Musikgeschmack kommt! ;)

Montag, 11. April 2011

Präsentationen über Taiwan

大家好 oder auf deutsch: Hallo zusammen

In den letzten Tagen war ich super damit beschäftigt meine Präsentationen über Orte die ich besucht habe fertigzustellen. Da in diesen Präsentationen viele meiner unveröffentlichten Bilder zu sehen sind, dachte ich mir, dass ich euch hier mal den Link poste.
Wer also Lust hat ein bisschen Bilder zu schauen, folge den Link:

1. Wir besuchen einen traditionellen taiwanesischen Markt und anschließend Chiank Kai-Check memorial hall:
http://prezi.com/4xvjolvhrzfj/oral-presentation-outdoor-activity/

2. Wir besuchen den 228 Peace Park und anschließend, dass Präsidenten Haus:
http://prezi.com/rlmxjo4j0fgf/2outdoor-presentation-11042011-by-f-westermeier/

Montag, 4. April 2011

Krass, dass sind alles Indonesier?

Hallo ihr Lieben,
Jetzt habe ich schon wieder viel zu lange NICHT gebloggt. Grund: Ich habe meine Gastfamilie endlich gewechselt *Yipiiieeeh* und war mit meiner Schule auf einem Trip in den Süden.
Von dem Trip werde ich euch in meinem nächsten Beitrag berichten, jetzt möchte ich euch von einem besonderen Erlebnis am letzten Wochenende berichten.
Wie ihr ja wisst, hatte ich in meiner 2ten Gastfamilie eine Indonesierin, mit Namen Enni, als Hausmädchen.
An besagten Sonntag der letzten Woche hatte sie frei. Sie plante ihre Schwester treffen und da sie sich in Taipei nicht auskennt (sie wohnt schon drei Jahre hier, hat aber kaum Ausgang), bat sie mich mitzukommen.
Da ich Enni echt gerne mag, sagte ich ihr zu. Wir trafen also Ennis Schwester und zwei weitere Indonesier in Taipei Main Station und via MRT ging es dannn nach Danshui.
Die Indonsier waren alle samt ultra klein, gingen mir vllt. mal zu den Schultern. Sie waren aber sehr lieb, trotzdem fühlte ich mich schon ein wenig unsicher mit 4 wild schnatternden Indonesiern.
Das legte sich dann aber in Danshui schnell. Da packte Ennis Schwester dann ihr Handy aus und mit samt Video Telefonie wurde ich der Welt, oder eher sätmlichen indonesischen Freunden gezeigt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie der Rest der Welt uns anstarrte.

Aus meinen Beobachtungen habe ich den Eindruck bekommen, das Indonesier hier in der Geschellschaft einen niedrigeren Stellenwert haben. Sie werden als Haushaltskräfte eingesetzt und werden deshalb auch nur als Arbeiter angesehen.
Dementsprechend wurden wir dann umso mehr angestarrt. Eine Deutsche mit 4 Indonesiern?!

Ich fühlte mich aber in ihrer Gesellschaft immer wohler.
Später kamen Michi und Maren, zwei Deutsche, dann noch dazu und zusammen gings zurück zur Taipei Main Station, wo wir zu Mittag essen wollten.

Das war das erste Mal, dass mir bewusst auffiehl wie viele Indonesier sich in der Taipei Main Station aufhileten. Der Umgang von ihnen Untereinander ist sehr Kameradschaftlich. Es war für viele selbstverständlich Enni zu fragen, ob sie ein Foto mit uns haben könnten.
Weiter gings dann zu einem indonesischen Restaurant, ausschließlich von Indonesiern besetzt. Ihr hättet mal die Gesichter sehen müssen, wie wir angestarrt wurden.

Dank Enni war das dann aber ein Spaß.
Insgesamt hat der Tag mir gezeigt, dass ich mich nicht von den Leuten um mich rum beeinflussen lassen sollte und auf keinen Fall jemals einen Menschen einen niedrigeren Stellenwert geben sollte als mir selber.