Taipei

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Montag, 14. März 2011

Taiwans Norden- Keelung



Hallihallo..
Letztes Wochenende war ich mit meiner Gastfamilie von Samstag auf Sonntag in Keelung- Taiwans Nordspitze. Mein Gastvater sollte dort Sonntag Morgen einen 6km Marathon mitrennen. Eine ideale Chance um mir die wunderschöne Küste zu zeigen.

Diese besteht sowohl aus einer Felslandschaft:


Als auch aus Sandstränden:


Mittendrin darf ich natürlich nicht fehlen


Auf unserer ca. 1 Stündigen Autofahrt nach Keelung, erzählten mir meine Gasteltern von den Keelung spezifischen Speisen. Unteranderem dem scharfen Mais, den ich natürlich dann gleich mal probieren musste:

Schmecken wirklich super gut, wenn auch sehr scharf :P

Des weiteren wurde anschließend eine Art süße Suppe, bestehend aus Nüssen und weißem Zeug (weiß den Namen leider nicht) gegessen.
Beides super lecker und sehr empfehlenswert.


Als wäre das nicht schon genug Essen gewesen, ging es direkt weiter zu einem typischen Nachtmarkt. Auf dem wurde so ziemlich alles Essbare vertreten.

Beim rumschauen fand ich auch diesen typisch taiwanesischen Tempel:


Die taiwanesisch typischen Würtchen sind super süß und ich mag sie gar nicht, dass ist aber Geschnackssache.
Mittlerweile voll mit Essen gings nun im dunkeln zum Hotel.
Wo ich natürlich als erstes an den Strand musste, auf dem Weg dahin entdeckte ich diese wunderbare Kappelle. Schon sehr kitschig alles, hatte aber seinen flair ;)



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Am nächsten Morgen um fünf gings dann auf den Marathon angucken. Natürlich traf ich auch andere Austauschschüler.

Als der Marathon beendet war, gings für mich und meine Gastschwester nochmal an den Strand. Leider war es bewölkt und noch viel zu kalt zum baden, trotzdem hatten wir unseren Spaß.

Nach einer guten Stunde gings nun mit dem Auto an der Küste entlang, wo wir dieses, kann ich sagen "Dörfchen?!" fanden.



Dieses Fischerdorf hat eine ganz besondere Bedeutung. Hier dreht sich nämlich alles um...

...nein, nicht die Katze. Hier dreht sich alles um den Hund.

Zu tun hat das alles mit einer, wie ich finde, sehr schönen Legende. Diese besagt, dass eines Tages 7 Fischer auf das Meer fuhren um Fische zu angeln. Ihr getreuer Freund, ein Schäferhund (aus den Beschreibungen meine ich zu sagen, dass es sich wie eine Art Schäferhund anhörte) trottete wie jeden Morgen mit ihnen an den Hafen und wartete bis Abends alle heimkehrten.
An diesem Tag kam es aber anders. In einem heftigen Sturm kamen alle 7 Fischer ums Leben.
Der Hund wartete bis zum Abend und bis zum folgenden Tag, aber keiner seiner Freunde wollte zurückkehren. Das Gleiche geschah am nächsten Tag und am darauf folgenden Tag wurden die Leichen angespühlt. Es waren aber nicht alle Fischer darunter und so schwamm der Hund raus aufs Meer, auf der Suche nach weiteren Personen. Nach und nach brachte er so alle umsleben gekommenen Fischer ans Land und starb anschließend vor Erschöpfung.

Deshalb spricht man heut zu Tage von den 8 Meeresopfern und nicht nur von den 7 Menschen und einem Hund. Den Taiwanesen ist diese Geschichte echt heilig und so kommen sie alle an diesen Ort um für ihr Fischerglück zu beten.
Ich weiß nicht, was ihr von der Geschichte haltet, aber ich persönlich fand sie wunderschön und schreibe sie deswegen nun hier nieder.

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Nach diesem schönen und zugleich mystischen Ort ging es für uns noch an ein wunderschönes Kaffee direkt ans Meer;


Wenn ihr mal in der Gegend seit, solltet ihr euch hier auf jeden Fall ein wenig Zeit für ein kleines Päuschen gönnen. Das Szenario ist wirklich wunderschön, der Kaffee schmeckt super und die Hauseigenen Spatzen sorgen für Unterhaltung:


Anschließend ging es zurück Richtung Taipei und der Danshui Fishmarket+ Hafen wurde besucht. Dort wurde Fisch gegessen, für Fotos gepost und die Atmosphäre genossen:






Sorry, dass dieser Eintrag so voll mit Bildern ist, aber ich fand, dass ich mein Erlebtes dieses mal besser mit Bildern representieren konnte.

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